Wir wollen fröhlich beginnen. Es ist nicht schwer... Es lebten einmal im Paradies zwei Menschen, Adam und Eva. Sie waren vom Herrn hergesetzt, der auch Tiere und Pflanzen und Himmel und Erde gemacht hat. Und das Paradies war der herrliche Garten Eden. Blumen und Bäume wuchsen hier, Tiere spielten rum, keiner quälte den anderen. Die Sonne ging auf und unter, der Mond tat dasselbe, das war eine einzige Freude den ganzen Tag im Paradies .
So wollen wir fröhlich beginnen. Wir wollen singen und uns bewegen: Mit den Händchen klapp, klapp, klapp, mit den Füßchen trapp, trapp, trapp, einmal hin, einmal her, ringsherum, es ist nicht schwer. (Aus Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz")
Seit Entstehen des Lebens vor mehr als 500 Millionen Jahren
ereigneten sich fünf große Massensterben, bei denen jeweils bis zu neunzig Prozent aller Pflanzen und Tiere ausradiert wurden,
sowie mehrere kleine Ereignisse, bei denen die Artenvielfalt weniger drastisch abnahm. Es dauerte etwa zehn Millionen Jahre, bis sich das System erholt hatte, gleichgültig ob zuvor neunzig Prozent oder nur zwanzig Prozent aller Lebewesen verloren gegangen waren. Fast während der gesamten zehn Millionen Jahre blieb die Natur sehr artenarm. "Deshalb wird auch das jetzt vom Menschen verursachte Artensterben langfristige Auswirkungen haben - unabhängig davon, ob es in der Größenordnung mit den historischen Ausrottungen vergleich- bar ist oder nicht... Selbst wenn der Mensch noch mehrere Millionen Jahre existieren sollte, werden seine Nachfahren vermutlich nie wieder eine Artenvielfalt erleben, wie wir sie heute haben."
Fazit von James Kirchner (University of California in Berkely) und Anne Weil (Duke University in Durham) im Fachmagazin "Nature" (bd. 404, S. 177)
So wollen wir fröhlich beginnen. Wir wollen singen und uns bewegen: Mit den Händchen klapp, klapp, klapp, mit den Füßchen trapp, trapp, trapp, einmal hin, einmal her, ringsherum, es ist nicht schwer. (Aus Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz")
Seit Entstehen des Lebens vor mehr als 500 Millionen Jahren
ereigneten sich fünf große Massensterben, bei denen jeweils bis zu neunzig Prozent aller Pflanzen und Tiere ausradiert wurden,
sowie mehrere kleine Ereignisse, bei denen die Artenvielfalt weniger drastisch abnahm. Es dauerte etwa zehn Millionen Jahre, bis sich das System erholt hatte, gleichgültig ob zuvor neunzig Prozent oder nur zwanzig Prozent aller Lebewesen verloren gegangen waren. Fast während der gesamten zehn Millionen Jahre blieb die Natur sehr artenarm. "Deshalb wird auch das jetzt vom Menschen verursachte Artensterben langfristige Auswirkungen haben - unabhängig davon, ob es in der Größenordnung mit den historischen Ausrottungen vergleich- bar ist oder nicht... Selbst wenn der Mensch noch mehrere Millionen Jahre existieren sollte, werden seine Nachfahren vermutlich nie wieder eine Artenvielfalt erleben, wie wir sie heute haben."
Fazit von James Kirchner (University of California in Berkely) und Anne Weil (Duke University in Durham) im Fachmagazin "Nature" (bd. 404, S. 177)
